Violine

So lange ich denken kann, begleitet mich die Musik. Meine Mutter spielte Violine und Klavier und während meiner ganzen Kindheit hörte ich ständig klassische Musik. Zum einen, weil Mutter gerade spielte oder sang , oder aus Radio, Platte, CD und Fernseher Musik kam. Ich weiß noch, als meine Tante, die Sopranistin war mit meiner Mutter zusammen ein Schlaflied im Duett sang. Da war ich wohl so drei Jahre alt. Es war Guten Abend und gut Nacht. Ich war so gerührt von dem überirdisch schönen Gesang, daß ich bitterlich weinen mußte. Die Beiden waren wohl etwas irritiert über meine Reaktion. Mit sechs Jahren fing ich an Geige zu spielen. Ich war gut darin, hatte Erfolgserlebnisse und mir machten die Stücke und sogar Technikübungen richtig Spaß. Mit 16 Jahren habe ich dann Violine studiert, an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.  Ich bin neben der Fotografie und Malerei Geigerin. Ich habe mir ein Programm erarbeitet von Improvisationen zu  Chansons, Liedern aller Art und Stücken, die ich mir ausdenke. So zum Beispiel Chansons von Marlene Dietrich, Charles Aznavour, Hilde Knef, Jacques Brel und Lieder wie Der Rosengarten, Wayfaring Stranger,  Amazing Grace, House of the Rising Sun, Windmills of my Mind, Bajuschki Baju, The Answer is blowing in the Wind, ganz viele Weihnachtslieder, Volkslieder und und und.

Wer mehr über meine Musik erfahren und auch etwas hören möchte: hier gibts mehr dazu!

Die Selbstinszenierung Violine entstand nach der Idee von mir und einer Journalistin. Sie machte ein Reportage über meine Selbstinszenierungen und hat tatsächlich die ganze Session beobachtet, begleitet und dokumentiert.

Die Violine, mit der ich mich fotografiert habe, ist die Violine, die ich während meines Studiums spielte. Sie und ich haben Höhen und Tiefen durchlebt und sie hat mich bis heute begleitet. Ich habe verschiedene Varianten mit mir und der Geige ausprobiert. Die Hasselblad habe ich zum Beispiel auf ein sehr hohes Stativ montiert. Da kam ich nur mit der Leiter hoch. Ich habe dann auf das Parkett im Studio und dabei etwas höher scharf gestellt.  Violinen sind auch optisch sehr schöne Instrumente, mir ist da Einiges eingefallen. Die Filme habe ich dann selbst entwickelt und vergrößert, und die schönsten Bilder seht Ihr hier. Nun viel Spaß beim Betrachten.

 

 

Selbstinszenierung im Kalkwerk Rüdersdorf

Im Kalkwerk Rüdersdorf, herrscht der Charme eines verlassenen Ortes. Es wird auch als Filmkulisse genutzt: „Stalingrad“ und auch zum Schauen, Wandern und spazieren gehen. Heute ist es ein Museum,  früher wurde dort Kalk abgebaut und verarbeitet. Der Rüdersdorfer Kalkberg ist ein großes Kalksteinvorkommen in Deutschland. Der Rüdersdorfer Kalkstein wurde als Werkstein und als Branntkalk oder zu Zement verarbeitet. Es gibt dort sehr viele Gelegenheiten und Orte für verschiedenartigste Fotografien. Da Akt-Selbstinszenierungen meine Leidenschaft sind, habe ich Rüdersdorf für dieses Vorhaben genutzt. Ich habe meine Hasselblad auf das Stativ gestellt, Filme eingelegt, imaginär auf mich scharf gestellt und losgelegt. Die Filme habe ich dann selber entwickelt und auch die Fotos dann selbst in meiner Dunkelkammer vergrößert. Wer gerne eine Fotografie kaufen möchte, kann sich gerne jederzeit per e-mail an mich wenden: ricarda@ricardas-galerie.de

Hier kommt eine kleine Auswahl meiner Werke, die dort entstanden sind.

 

Im Saale-Unstrut-Tal

Im Rahmen eines wunderschönen Workshops von dem berliner Fotografen und Dozenten Dr. Horst Werner entstanden diese Bilder meiner Selbstinszenierung in den Weinbergen des Saale-Unstrut-Tales. Ja, ich stand mir wieder selbst Model, diesmal mit einer Canon mit Fernauslöser ausgerüstet. Der Workshop umfasste ein ganzes Wochenende und neben den ausgedehnten Fototouren mit mehreren reizenden Modellen am Start, floß abends der Wein bei der Weinverkostung und liebevoll zubereiteten leckeren Speisen. Es hieß allerdings früh aufstehen, deshalb gingen die Models und auch ich doch recht früh zu Bett. Morgens schrie der Hahn uns wach und alsbald gab es Frühstück und wir mussten uns schnell zurecht machen. Viele schöne verschiedene Orte des Unstrut-Tales lagen auf unserer Reise. Überall gab es Vieles zu entdecken und zu fotografieren. Ich konnte mich richtig austoben, denn das schöne war und ist ja, daß ich bei solchen Aktivitäten genau das machen kann was ich will. Wobei alle Fotografen auch überaus begeistert von den schönen begabten Modellen waren. Hier kommt nun eine Zusammenfassung der schönsten Bilder meiner Selbstinszenierung.

 

Am See mit Susanna

An einem schönen Sommertag rief ich meine Freundin Susanna an. Ich fragte sie ganz spontan, ob wir uns nicht treffen wollen, um eine Selbstinszenierung von uns beiden zu machen. Ich hatte Glück: Susanna hatte Lust und Zeit dazu. Wir trafen uns im Treptower Park und umrundeten mit schwerem Kameragepäck den dortigen See. Susanna trug das Stativ und eine Decke nebst Tasche, ich trug den Koffer mit meiner analogen Hasselblad 500 ELM. Wir hatten einen schönen Baum gefunden, der in den See hineinragte. Dort zogen wir uns aus und legten alles auf die Decke. Ich stellte nun meine Kamera auf´s Stativ und richtete alles genau ein. Susanna hatte sich schon mal in Position begeben und ich konnte Bildausschnitt und Schärfe an Ihr orientieren. Bei so einer analogen Kamera mit nur 12 Bildern auf einem Film sieht man gar nichts vom Ergebnis. Erst wenn ich in der Dunkelkammer den Film entwickle und dann die einzelnen Bilder belichte und vergrößere, komme ich endlich zu dem Bildergebnis. Ja, ich hatte alles schön eingerichtet und wir legten mit verschiedenen Positionen auf dem Baum los. Es machte riesigen Spaß! Ich legte den vierten Film ein und bewegte mich mit dem Fernauslöse-Kabel in Richtung Susanna. Da kam auf einmal eine Horde Jungs angerannt. Die fanden unser Tun natürlich total spannend. Da tauchten dann die Fragen auf, warum wir das machen? Zeitung? Buch? Kalender? Wir wollten sie vertreiben. aber das Interesse wuchs rapide. Dann handelten wir eine Viertelstunde aus. Danach konnten sie dann auf diesen begehrten Baum und von dort aus ins Wasser springen. Wir hatten dann Publikum während der Zeit und bemühten uns, den vierten Film schnell zu belichten. Ja, die Session nahm ein leider schnelles Ende…aber die Ergebnisse waren doch recht schön geworden, wie wir später feststellen konnten.

Die Spinne

Inspiriert wurde ich zu dieser Selbstinszenierung von dem Spinnenstuhl von Andy. Andy ist ein Designer und hat dieses Unikat entworfen und auch gearbeitet. Um diesem tollen Stuhl als Spinne gerecht zu werden, kaufte ich mir Strümpfe und Handschuhe aus Latex und sprühte sie mit Glanzmittel ein. Auch mein Korsett zog ich an.  Einen ganzen Tag lang fotografierte ich mich dann auf, neben, dahinter, sitzend, hockend als Spinne zu diesem Netz des Stuhles. Den Fernauslöser, ein Infrarot-Teil hielt ich eher versteckt. Zum Ein- und Scharf-stellen konnte ich ich wunderbar den Stuhl nutzen.  Die Session  hat mir viel Spaß gemacht, obwohl ich mich eigentlich  vor Spinnen ekele. Doch als diese selbst…das hat mir gefallen. Ich hoffe, auch Euch gefällt diese Selbstinszenierung: „Die Spinne“

Sommerimpressionen in Rost

Hier zeige ich einige Impressionen von einem Mai-Spaziergang. Neben Blumen mit und ohne Insekten habe ich auch einige faszinierende rostige Gegenstände gesehen und dann auch silberne Steine, Creationen und Metallteile. Fotografiert habe ich mit meiner Nikon und einem Macro-Objektiv. Alle Aufnahmen entstanden aus der Hand, wie es mir der Moment schenkte.

Wenn  Euch die Werke sehr gut gefallen: Die Fotos sind käuflich als Fine-Art-Print zu erwerben.  Größe und Preise erfahrt Ihr per e-mail an:  ricarda@ricardas-galerie.de

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Betrachten meiner Impressionen!

Wein und Erotik II

Hier zeige ich den zweiten Teil der Wein und Erotik-Serie. Diese Selbstinszenierung Wein und Erotik habe ich mit einer analogen Hasselblad mit Drahtauslöser an einem 1.Mai geschaffen. Es war eine der ersten Serien von und mit mir. Der Anlass war eine Einladung zu der Teilnahme an der Ausstellung „500 Jahre Unstrut-Wein“ der Galerie 5ünf Sinne in Halle/Saale. Ich habe den ganzen Tag in vollem Schaffensdrang gearbeitet. Ich legte einige 12er Filme in Farbe und Schwarz-Weiß ein und stellte immer auf Elemente im Hintergrund scharf, an deren Stelle ich mich dann positionieren wollte und ich mich dann auch habe. Bevor die Spiegelreflex-Kamera auslöste, mußte ich vor jedem Bild zur Kamera hinrennen, den Zeitauslöser betätigen und mich dann schnell in Position bringen! Ganze 12 Sekunden hatte ich Zeit! Aber es klappte gut, wie sich später beim Entwickeln der Filme in meiner Dunkelkammer zeigte. Ich machte Kontaktabzüge der 6x6cm-Negative und die gelungensten Selbstporträts vergrößerte ich dann, in Farbe und SW. Ich hatte mir verschiedene Themen ausgedacht und sie dann umgesetzt. Zum Beispiel: „Der erste Schluck“, „Prost“, „Auf dem Tisch“, „Im Atelier der Malerin“, „Wartende“, „Gute Nacht“… Diese Session hat mir wahnsinnig viel Spaß und Freude gemacht, sowohl beim Fotografieren und der Umsetzung meiner Vorhaben der Selbstinszenierung, als auch beim Entwickeln und Vergrößern in meiner eigenen Dunkelkammer. Auch die Ausstellung in der Galerei 5ünf Sinne von dem Galeristen JoAchim Wenke war ein voller Erfolg.